Lucoyo's Budgetierung-Rechner
Eine potenzielle Honorarkürzung und die ab 2027 beschlossene Budgetierung machen die Vergütung einiger psychotherapeutischer Praxen unsicher, doch was das für die eigene Praxis konkret bedeutet, ist für viele noch offen.

Was Sie von unserem Rechner erwarten können
Wie viel Honorar fehlt Ihrer Praxis, wenn die Budgetierung greift? Der Lucoyo-Budgetierungsrechner beantwortet das in wenigen Minuten. Er zeigt außerdem, mit wie vielen Privat- oder Selbstzahlerstunden Sie die Lücke schließen könnten und wo Sie am Ende stehen.
Spielen Sie verschiedene Szenarien durch: eine andere Grenze, einen anderen Stundenpreis oder mehr Privatstunden. So bekommen Sie eine konkrete Zahl, mit der Sie planen können.
Der Rechner ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden weder gespeichert noch übertragen.
Wir unterstützen Sie in den Zeiten des Wandels
Wer seine Strukturen und Angebote jetzt anpasst, merkt schnell: Jede Veränderung bringt neue Komplexität mit sich. Neue Patientengruppen, neue Abläufe, mehr Koordination, mehr Kommunikation.
Lucoyo ist ein maßgeschneidertes Patientenmanagement für psychotherapeutische Praxen. Anfragen, Patient:innenlisten, Kommunikation und Terminmanagement laufen in einem System zusammen, das sich Ihren individuellen Bedürfnissen und Therapieangeboten anpasst.
Möchten Sie Privatpatient:innen strukturiert aufnehmen und priorisieren? Gruppentherapien effizient koordinieren? Oder einfach den administrativen Aufwand Ihrer Praxis spürbar reduzieren, damit wieder mehr Zeit für die therapeutische Arbeit bleibt? Lucoyo gibt Ihnen die Struktur dafür.
Häufige Fragen
Der Lucoyo-Budgetierungsrechner ist ein kostenloses Tool für psychotherapeutische Praxen. Er zeigt, wie sich die Budgetierung ab 2027 auf das Honorar Ihrer Praxis auswirken könnte. Außerdem berechnet er, wie viele Privat- oder Selbstzahlerstunden nötig wären, um mögliche Honorareinbußen auszugleichen.
Der Rechner richtet sich an niedergelassene Psychotherapeut:innen, die gesetzlich versicherte Patient:innen behandeln und mögliche Auswirkungen der Budgetierung auf ihre Praxiseinnahmen abschätzen möchten. Besonders hilfreich ist er für Praxen, die prüfen möchten, ob und in welchem Umfang sie mögliche Honorareinbußen durch zusätzliche Privat- oder Selbstzahlerstunden ausgleichen können.
Für jede Kassensitzung über der Grenze rechnet der Rechner aus, wie viel Ihnen dafür künftig fehlt. Das rechnet er auf das Jahr hoch. Steht bei „Vergütung je Sitzung über der Grenze“ 0 €, fehlt das komplette Honorar dieser Sitzungen.
Beispiel: Eine Praxis hält 25 Kassensitzungen pro Woche, die Grenze liegt bei 18. Damit liegen 7 Sitzungen darüber. 7 × 114,54 € = 801,78 € pro Woche, × 43 Arbeitswochen = 34.477 € pro Jahr.
Hier tragen Sie ein, was Sie für eine Kassensitzung über der Grenze noch erhalten, falls Sie es wissen. Wenn nicht, lassen Sie 0 € stehen. Dann rechnet der Rechner damit, dass diese Sitzungen wegfallen. Tragen Sie einen Betrag ein, fehlt pro Sitzung nur noch der Unterschied zum vollen Honorar. Bieten Sie statt einer solchen Kassensitzung eine Privatstunde an, nehmen Sie den Unterschied zwischen Privatpreis und dieser Vergütung mehr ein.
Beispiel mit 50 €:
7 × (114,54 € − 50 €) = 451,78 € pro Woche, × 43 Wochen = 19.427 € pro Jahr. Eine Privatstunde zu 130 € bringt 80 € mehr als eine Kassensitzung zu 50 €. Nötig wären also 451,78 ÷ 80 = 5,6 Stunden pro Woche.
Weil Urlaub, Feiertage und Krankheitstage abgezogen sind. Mit 52 Wochen fielen alle Jahreswerte deutlich höher aus, als es realistisch ist.
So viele Privat- oder Selbstzahlerstunden bräuchten Sie pro Woche, um das fehlende Honorar vollständig auszugleichen, zu dem Preis, den Sie eingetragen haben.
Beispiel (bei 0 € Vergütung über der Grenze): 801,78 € fehlen pro Woche, eine Privatstunde bringt 130 €. 801,78 ÷ 130 = 6,2 Stunden. Durch die 7 wegfallenden Sitzungen werden 7 Stunden frei, die Rechnung geht also auf.
Was Sie mit Privatstunden zurückholen, minus was fehlt, verglichen mit heute.
Beispiel (bei 0 € Vergütung über der Grenze): Die Praxis füllt 5 der 7 freien Stunden. 5 × 130 € × 43 Wochen = 27.950 €. Abzüglich des fehlenden Honorars von 34.477 € ergibt das −6.527 € im Jahr.
Fällt eine Sitzung weg, bleibt ihr Termin im Kalender frei. Aus 7 wegfallenden Sitzungen werden also 7 freie Termine. Der Rechner setzt eine Sitzung mit einer Stunde an: 50 Minuten Therapie plus Dokumentation.
Das ist möglich, der Regler geht bis 15 Stunden. Der Rechner weist Sie dann darauf hin, dass Sie mehr arbeiten würden als heute.
Beispiel: Bei 7 freien Stunden und 9 Privatstunden kommen 2 Stunden pro Woche zu Ihrer heutigen Arbeitszeit hinzu.
Die Budgetierung ab 1. Januar 2027 ist beschlossen. Wie das Geld verteilt wird, legt jede Kassenärztliche Vereinigung über ihren Honorarverteilungsmaßstab selbst fest.
Die häufig genannten 18 Sitzungen sind eine Modellrechnung aus der Psychotherapeutenschaft, kein gesetzlicher Wert. Deshalb können Sie die Grenze im Rechner selbst einstellen. Probieren Sie ruhig mehrere Szenarien aus.
Was Sie im Schnitt für eine Kassensitzung erhalten. Der vorbelegte Betrag von 114,54 € entspricht der Vergütung einer Einzeltherapiesitzung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Gruppentherapie, Sprechstunde und probatorische Sitzungen werden unterschiedlich vergütet. Wenn Sie viele verschiedene Leistungen abrechnen, tragen Sie am besten einen Durchschnittswert ein.
Der Rechner ist eine vereinfachte Modellrechnung und keine Prognose. Er rechnet mit Sitzungen pro Woche, während sich die Budgetierung je nach Regelung auch nach der Zahl der Patient:innen pro Quartal richten kann. Kosten, zum Beispiel um neue Privatpatient:innen zu gewinnen, und Steuern sind nicht berücksichtigt. Das Ergebnis gibt Ihnen eine Größenordnung, mit der Sie planen können. Eine individuelle Beratung ersetzt es nicht.
Nein. Der Rechner läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch an uns oder Dritte übertragen. Wenn Sie die Seite neu laden, startet der Rechner wieder mit den Beispielwerten.
